Pressebericht der Feuerwehr Mönchengladbach:

Mönchengladbach-Hehn 25.10.2017 00:28 Uhr Hehn 287 (ots) – Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen I und II, die Einheit Hardt der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie der Führungsdienst der Feuerwehr mit insgesamt 35 Einsatzkräften.

Gegen 00:30 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten im Ortsteil Hehn aus. Bereits auf der Anfahrt war eine sehr starke Rauchentwicklung im Straßenbereich erkennbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen aus einem Fenster einer im Erdgeschoss liegenden Wohnung. Alle neun Bewohner des Hauses hatten sich aus eigener Kraft nach draußen in Sicherheit bringen können. Die beiden Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung hatten allerdings so viel Brandrauch eingeatmet, dass ihr Zustand als sehr kritisch einzustufen war. Sie wurden von Notarzt und Rettungsdienstpersonal noch an der Einsatzstelle medizinisch erstversorgt und dann wegen der starken Rauchgasintoxikation zum Klinikum nach Aachen transportiert, da dort neben der intensivmedizinischen Versorgung auch eine Druckkammer-Behandlung möglich ist. Die übrigen Hausbewohner blieben unverletzt. Eine beim Brand verletzte Katze wurde von der Feuerwehr in eine Tierklinik transportiert. Der Wohnungsbrand wurde dann von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren bekämpft und abgelöscht. Weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, wurden zur Kontrolle und Lüftung der weiteren Wohnungen eingesetzt. Das betroffene Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung brannte vollständig aus. Die Intensität des Brandes war dabei so hoch, dass praktisch die komplette Wohnung aufgrund der starken Hitzeentwicklung und Rauchbelastung zerstört wurde. Die Feuerwehr setzte während des Einsatzes mehrere Hochleistungslüfter ein, um das Haus rauchfrei zu machen. Selbst im Straßenbereich wurden Lüfter vorgenommen, um die benachbarten Häuser vor dem Rauch zu schützen. Neben der ausgebrannten Wohnung sind auch die drei nicht direkt vom Brand betroffenen Wohnungen auf Grund der Rauchbeaufschlagung zunächst nicht mehr bewohnbar. Außerdem wurde die Gaszufuhr des Gebäudes vom Versorgungsunternehmen vorsorglich abgesperrt, da auf Grund der Hitzebeaufschlagung Undichtigkeiten nicht auszuschließen waren. Hier bedarf es einer Überprüfung der Anlage. Während des Feuerwehreinsatzes war die Straße Hehn für den Fahrzeugverkehr gesperrt, was aber wohl zu dieser nächtlichen Stunde zu keinen nennenswerten Problemen führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Schadensursache und der Schadenshöhe aufgenommen.

Einsatzleiter BAR Wirtz

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